Die besondere Lage

Warum ist der Pfeffer aus Kampot so außergewöhnlich

Wie beim Wein wird die Qualität des Pfeffers maßgeblich von der Lage, das heißt vom Boden und vom Klima beeinflusst. In der Region Kampot treffen optimale Randbedingungen zusammen, die zum außerordentlichen intensiven Geschmack des Pfeffers führen:

Die Lage

Die Plantagen befinden sich küstennah in einem leicht hügeligen Gelände. Die Nähe zum Meer und die resultierenden Winde tragen zu dem günstigen Mikroklima bei. Der Kampot-Pfeffer wird in einer geografisch genau umrissen Region im Süden von Kambodscha angebaut, geerntet und verarbeitet. Die Region umfasst zwei Provinzen:

Provinz Kampot mit den Bezirken Kampong Trach, Dan Tong, Toeuk Chhou und Kampot Stadt.
Provinz Kep mit dem Bezirk Damnak Chang Aeur und Kep-Stadt

Das besondere Klima

Die küstennahe Region ist durch hohe Niederschlagsmengen von über 2000 mm im Jahr geprägt. Die Nähe des Ozeans führt im Jahresdurchschnitt zu vergleichsweise gemäßigten Temperaturen. Im Ergebnis überwiegt in der Region ein Mikroklima, das den Pfefferanbau besonders begünstigt.

Der Boden

Der typische Lateritboden der Tropen ist in der hügeligen Anbauregion mit wasserdurchlässigen Sand- und Schotterlagen durchsetzt. Die Sand- und Schotterlagen sind die wichtige Voraussetzung für die sehr gute Drainage des natürlichen Untergrunds. Trotz der hohen Niederschlagsmengen verhindert der beschriebene Bodenaufbau in Verbindung mit der Hanglage die kritische Staunässe. Die Wurzeln der empfindlichen Pfefferpflanzen würden bei Staunässe anfangen zu faulen, mit der Folge dass die Pflanze eingehen würde.

Der Boden in den guten Lagen ist frei von Bodentermiten. In anderen Regionen greifen Bodentermiten die Wurzeln der Pfefferpflanzen an und können ganze Plantagen zerstören.

Die Farmer müssen bei der Auswahl des Plantagengrundstücks sehr sorgfältig vorgehen. Das Nichtbeachten der geschilderten Randbedingungen führt zu schlechten Ernten und leider allzuoft zum Totalverlust der Pflanzen. Auch beim Pfefferanbau zählt: Das Wichtigste ist die Lage!